AML-Richtlinie
Zuletzt aktualisiert: 26.08.2026
Zweck und rechtlicher Rahmen
711 BV, Betreiber von 711casino Official, unterliegt als lizenzierter Glücksspielanbieter (Lizenz Nr. 1976/01.259.998) den Anforderungen der Anti-Geldwäsche-Richtlinien (AML) der Europäischen Union und der belgischen Finanzaufsicht. Diese Richtlinie beschreibt die Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und betrügerischen Finanztransaktionen auf der Plattform.
Kundenidentifizierung und Due Diligence
Bei Registrierung werden Identität, Alter und Wohnsitz des Spielers überprüft. Vor der ersten Auszahlung ist eine erweiterte Due-Diligence-Prüfung (Enhanced Due Diligence) erforderlich — einschließlich Ausweisdokument, Adressnachweis und Verifizierung des Zahlungsmittels. Transaktionen über €2.000 kumulativ innerhalb von 30 Tagen lösen automatisch eine verschärfte Prüfung aus.
Laufende Überwachung
Automatisierte Systeme überwachen Ein- und Auszahlungsmuster auf Anomalien: ungewöhnlich hohe Einzahlungen gefolgt von sofortiger Auszahlung ohne Spielaktivität, Nutzung mehrerer Zahlungsmittel auf unterschiedliche Namen oder Transaktionen aus Hochrisikoländern. Verdächtige Aktivitäten werden an die Compliance-Abteilung eskaliert und können zur Kontosperrung führen.
Verdachtsmeldungen und Zusammenarbeit
Bei begründetem Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung erstattet 711 BV Meldung bei der zuständigen Financial Intelligence Unit (FIU) in Belgien. Spieler werden über laufende Ermittlungen nicht informiert, soweit gesetzliche Verschwiegenheitspflichten bestehen. Die Plattform kooperiert vollumfänglich mit Strafverfolgungsbehörden aufgrund gerichtlicher Anordnungen.
Record Keeping
Transaktionsdaten, Identitätsnachweise und Kommunikationsprotokolle werden mindestens fünf Jahre nach Kontoschließung aufbewahrt. Aufbewahrung erfolgt in verschlüsselter Form auf Servern innerhalb der EU. Zugriff haben ausschließlich autorisierte Compliance-Mitarbeiter.
Spielerpflichten
Spieler dürfen nur eigene, rechtmäßig erworbene Mittel einzahlen. Die Nutzung fremder Zahlungsmittel, Dritteinzahlungen oder strukturierte Transaktionen zur Umgehung von Meldeschwellen ist untersagt. Verstöße führen zur Kontosperrung, Einbehaltung von Guthaben und gegebenenfalls zur Strafanzeige.
Informationspflichten
Die Plattform kann jederzeit zusätzliche Unterlagen anfordern: Herkunftsnachweis für Einzahlungen über €5.000, Erklärung ungewöhnlicher Transaktionsmuster oder aktualisierte Identitätsdokumente bei abgelaufenen Ausweisen. Nichtbefolgung innerhalb von 14 Tagen führt zur Kontosperrung bis zur vollständigen Dokumentation.